Koreanische Malerin Kim Hyun Jung ARTIST Hyunjung KIM

Herald Business | Was hört diese junge Frau da bloß?

Kategorie Zeitungen und Online-Artikel Veröffentlicht am 2013.07.24

Herald Business stellte in der Kolumne „Art Holic“ das Werk „Naesoong-Beben“ der koreanischen Malerin Kim Hyun Jung vor. Anhand dieses Werks, das eine Frau im violetten Hanbok zeigt, die mit Kopfhörern Musik hört, während sich über ihrem Kopf Nilpferd, Zebra und Elefant durcheinander türmen, erläuterte der Artikel Kim Hyun Jungs Malstil, der zwischen Klassik und Moderne, Traum und Wirklichkeit wechselt. Er wertete, dass die Figuren in den Bildern, die nach außen elegant wirken, in Wahrheit aber materialistisch sind, die Betrachterinnen und Betrachter dazu bringen, ihr eigenes Spiegelbild zu erkennen.

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Art Holic

Was hört diese junge Frau da bloß?

Eine Frau in einem fein gewandeten violetten Hanbok trägt Kopfhörer und hört Musik. Was für eine Musik mag das nur sein, dass sie so vollkommen versunken wirkt? Über ihrem Kopf türmen sich dicht gedrängt Nilpferd, Zebra und Elefant.

Dieses Bild, das eine so unerwartete Zusammenstellung zeigt, ist ein Werk der Nachwuchsmalerin Kim Hyun Jung (25). Kim Hyun Jung, Absolventin des Fachbereichs ostasiatische Malerei der Seoul National University, mischt Klassik und Moderne, Traum und Wirklichkeit wild durcheinander.

Die Künstlerin, die glaubt, dass ein Gemälde beliebig Raum für die Flügel der Fantasie eröffnen kann, hat sich zum Ziel gesetzt, ein „Genrebild des 21. Jahrhunderts“ zu malen, mit dem sich alle identifizieren können.

Die Figuren in ihren Bildern, die nach außen hin Eleganz vortäuschen, in Wahrheit aber durch und durch materialistisch sind, lassen einen unwillkürlich fragen: „Ist das nicht genau mein eigenes Spiegelbild?“

Leitende Reporterin Lee Yeong-ran / yrlee@heraldcorp.com

[Bildunterschrift] Kim Hyun Jung, „Naesoong-Beben“. Farbe auf Hanji. [Foto zur Verfügung gestellt von Gallery IS]